Konsolidierungsgrundsätze

Der Bertelsmann-Konzernabschluss beinhaltet den Abschluss des Mutterunternehmens sowie von dessen Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen.

Tochterunternehmen sind Unternehmen, die von der Bertelsmann SE & Co. KGaA gemäß IFRS 10 beherrscht werden. Beherrschung liegt vor, wenn Bertelsmann die Verfügungsgewalt über ein Unternehmen sowie eine Risikobelastung durch oder Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen hat und die Fähigkeit besitzt, seine Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen dergestalt zu nutzen, dass dadurch die Höhe dieser Renditen beeinflusst wird. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht, und endet, wenn Bertelsmann die Möglichkeit der Beherrschung verliert. Der Gewinn oder Verlust und jede Komponente des Gesamtergebnisses werden den Anteilseignern des Mutterunternehmens und den nicht beherrschenden Anteilen zugeordnet, auch wenn dadurch die nicht beherrschenden Anteile einen Negativsaldo aufweisen.
Entsprechend IFRS 3 werden Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode bilanziert. Dabei wird die übertragene Gegenleistung, bewertet mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt, mit dem ebenfalls zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbszeitpunkt bewerteten Eigenkapital verrechnet. Mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Kosten werden grundsätzlich ergebniswirksam erfasst. Sofern anwendbar, wird eine bedingte Gegenleistung mit dem zum Erwerbszeitpunkt geltenden beizulegenden Zeitwert bewertet. Übersteigt die Summe aus der übertragenen Gegenleistung, dem Betrag aller nicht beherrschenden Anteile am erworbenen Unternehmen sowie dem zum Erwerbszeitpunkt geltenden beizulegenden Zeitwert eines zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteils an dem erworbenen Unternehmen den beizulegenden Zeitwert des identifizierbaren Nettovermögens, wird der Unterschiedsbetrag als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert. Negative Unterschiedsbeträge werden in der Periode des Erwerbs ergebniswirksam erfasst. Latente Steuern aus bei einem Unternehmenserwerb erworbenen Vermögenswerten und übernommenen Schulden werden nach IAS 12 angesetzt und bewertet. Die Folgebewertung der erworbenen Vermögenswerte und der übernommenen oder eingegangenen Schulden erfolgt im Einklang mit den anzuwendenden IFRS. Anteile nicht beherrschender Anteilseigner werden ebenfalls mit den anteiligen beizulegenden Zeitwerten der Vermögenswerte und Schulden bewertet. Wenn die übertragene Gegenleistung des Unternehmenszusammenschlusses oder die den identifizierbaren Vermögenswerten und übernommenen Schulden des erworbenen Unternehmens zuzuweisenden beizulegenden Zeitwerte zum Zeitpunkt der erstmaligen Bilanzierung nur provisorisch bestimmt werden können, wird der Unternehmenszusammenschluss mittels dieser provisorischen Werte bilanziert. Die Fertigstellung der erstmaligen Bilanzierung erfolgt in Übereinstimmung mit IFRS 3.45 unter Berücksichtigung des Bewertungszeitraums von einem Jahr. Vergleichsinformationen für Berichtsperioden vor Fertigstellung der erstmaligen Bilanzierung werden so dargestellt, als wären sie bereits zum Erwerbszeitpunkt vollzogen.
Änderungen der Beteiligungsquote des Mutterunternehmens an einem Tochterunternehmen, die nicht zu einem Verlust der Beherrschung führen, werden als Eigenkapitaltransaktionen bilanziert. Nach dem Verlust der Beherrschung eines Tochterunternehmens erfolgt dessen Endkonsolidierung entsprechend den Vorschriften des IFRS 10. Alle an dem ehemaligen Tochterunternehmen weiterhin gehaltenen Anteile sowie alle von dem ehemaligen oder an das ehemalige Tochterunternehmen geschuldeten Beträge werden ab dem Zeitpunkt des Beherrschungsverlustes gemäß der anzuwendenden IFRS bilanziert.

Gemeinschaftsunternehmen sind gemäß IFRS 11 gemeinsame Vereinbarungen, bei denen die Parteien, die gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen des Gemeinschaftsunternehmens besitzen. Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode gemäß IAS 28 bilanziert. Ebenfalls nach der Equity-Methode werden assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Assoziierte Unternehmen sind Unternehmen, auf die Bertelsmann maßgeblichen Einfluss ausübt. Dies ist regelmäßig bei Stimmrechtsanteilen zwischen 20 und 50 Prozent der Fall. Bei geringerem Anteilsbesitz wird die Bilanzierung nach der Equity-Methode durch das Vorliegen eines maßgeblichen Einflusses nach IAS 28.6 begründet.
Nach der Equity-Methode sind Anteile an einem Gemeinschaftsunternehmen oder assoziierten Unternehmen bei der erstmaligen Erfassung mit ihren Anschaffungskosten anzusetzen, die um Änderungen des Anteils des Bertelsmann- Konzerns am Nettovermögen des Gemeinschaftsunternehmens oder assoziierten Unternehmens nach dem Erwerbszeitpunkt angepasst werden. Für den sich ergebenden Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten im Erwerbszeitpunkt und dem anteiligen Eigenkapital gelten die Grundsätze der Vollkonsolidierung. Verluste aus Anteilen an einem Gemeinschaftsunternehmen oder assoziierten Unternehmen, die den Wert des Beteiligungsanteils übersteigen, werden nicht erfasst, sofern keine Nachschusspflicht besteht. Bei einem Übergang von der Bilanzierung als Finanzinvestition hin zu der Equity-Methode werden die Vorschriften des IFRS 3 analog angewendet, sodass der beizulegende Zeitwert der Altanteile im Übergangszeitpunkt in die Anschaffungskosten der at-equity bilanzierten Beteiligung einfließt. Die Differenz zwischen Zeit- und Buchwert der Altanteile wird ergebniswirksam erfasst. Bei der Anwendung der Equity- Methode auf ein assoziiertes Unternehmen oder ein Gemeinschaftsunternehmen, das eine Investmentgesellschaft ist, behält Bertelsmann, das selbst keine Investmentgesellschaft ist, in der Regel die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert bei, die das Beteiligungsunternehmen auf seine Beteiligungen an Tochterunternehmen anwendet.

Unwesentliche Beteiligungen werden im Bertelsmann-Konzern unter Berücksichtigung von IAS 39 dargestellt.

Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Konzerninterne Vermögenswerte und Schulden, Eigenkapital, Erträge und Aufwendungen sowie Zahlungsströme, die zwischen Konzernunternehmen stattfinden, werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gemäß IAS 12 abgegrenzt. Bei Transaktionen zwischen vollkonsolidierten Konzernunternehmen und nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen werden unrealisierte Gewinne und Verluste entsprechend dem Konzernanteil eliminiert.

Konsolidierungskreis

Bertelsmann ist an der RTL Group mit 75,1 Prozent und an Penguin Random House mit 53 Prozent als Mehrheitsgesellschafter beteiligt. Arvato und Gruner + Jahr gehören jeweils zu 100 Prozent zu Bertelsmann. Auch Be Printers gehört seit der Übernahme der verbleibenden 25,1 Prozent an der Druckerei-Gruppe Prinovis vom bisherigen Mitgesellschafter Axel Springer im Geschäftsjahr 2015 vollständig zu Bertelsmann. Die vom Minderheitsgesellschafter Axel Springer gehaltenen Anteile stellten keine nicht beherrschenden Anteile im Sinne des IFRS 10 dar und waren bislang gemäß den Regelungen des IAS 32 im Konzernabschluss ausgewiesen. Corporate Investments umfasst die übrigen operativen Aktivitäten des Bertelsmann-Konzerns.

Der Konsolidierungskreis einschließlich der Bertelsmann SE & Co. KGaA umfasst 954 (Vj.: 955) Unternehmen. Darin enthalten sind 883 (Vj.: 896) vollkonsolidierte Unternehmen, davon 758 (Vj.: 771) 100-Prozent-Tochterunternehmen. Zusätzlich werden 29 (Vj.: 29) Gemeinschaftsunternehmen und 42 (Vj.: 30) assoziierte Unternehmen unter Anwendung der Equity-Methode im Konzernabschluss bilanziert. Nicht im Konsolidierungskreis enthalten sind 224 (Vj.: 240) Unternehmen ohne nennenswerten Geschäftsbetrieb und mit einer insgesamt untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bertelsmann-Konzerns.

Zusammensetzung Konsolidierungskreis  

RTL GroupPenguin Random HouseGruner + JahrArvatoBe PrintersCorporate Investments/
Corporate Center1)
Gesamt
31.12.201531.12.201431.12.201531.12.201431.12.201531.12.201431.12.201531.12.201431.12.201531.12.201431.12.201531.12.201431.12.201531.12.2014
Tochterunternehmen268262951171291292292311216150141883896
Gemeinschaftsunternehmen141218955222929
Assoziierte Unternehmen211511331116104230
Gesamt303289961191401412352371216168153954955

Die Änderung des Konsolidierungskreises gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

Entwicklung Konsolidierungskreis  

Deutsch­landFrank­reichGroß­britan­nienÜbriges EuropaUSASonstige LänderGesamt
Einbezogen zum 31.12.201429710913620985119955
Zugänge107911141667
Abgänge15371915968
Einbezogen zum 31.12.201529211313820184126954

Die vollständige Liste des Anteilsbesitzes des Bertelsmann- Konzerns gemäß § 313 Abs. 2 HGB wird als Anlage zum vorliegenden Konzernabschluss im Bundesanzeiger veröffentlicht und auf der Hauptversammlung ausgelegt. Die sich im Besitz von assoziierten Unternehmen befindenden Anteile finden keine Berücksichtigung in der Anteilsbesitzliste. Die unter Textziffer 30 „Befreiung Tochtergesellschaften von Aufstellung, Prüfung und Offenlegung“ genannten Tochterunternehmen nutzen im Geschäftsjahr die Befreiungsvorschriften zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB sowie nach ausländischen Vorschriften.

Akquisitionen und Desinvestitionen

Im Geschäftsjahr 2015 tätigte der Bertelsmann-Konzern mehrere Akquisitionen, die für sich genommen nicht wesentlich waren. In Summe sind auch die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung. Der Cashflow aus Akquisitionstätigkeit betrug insgesamt 166 Mio. € (Vj.: 820 Mio. €), davon entfallen auf die Neuerwerbe des Berichtsjahres nach Abzug erworbener liquider Mittel 151 Mio. € (Vj.: 816 Mio. €). Die übertragene Gegenleistung im Sinne von IFRS 3 belief sich auf insgesamt 172 Mio. € (Vj.: 885 Mio. €) unter Berücksichtigung von bedingten Bestandteilen in Höhe von 8 Mio. € (Vj.: 27 Mio. €).

Des Weiteren wurden im Zusammenhang mit den Unternehmenserwerben Put-Optionen in Höhe von 9 Mio. € (Vj.: 55 Mio. €) bilanziert. Aus den Akquisitionen entstanden Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 124 Mio. €, die Synergiepotenziale widerspiegeln und in Höhe von 43 Mio. € steuerlich abzugsfähig sind. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von 86 Mio. € entfallen mit 34 Mio. € auf Musikkataloge. Die mit den Transaktionen verbundenen Aufwendungen betrugen 6 Mio. € und wurden ergebniswirksam erfasst.

Die beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden der Akquisitionen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung auf Basis der derzeit zum Teil vorläufigen Kaufpreisallokationen können der folgenden Tabelle entnommen werden:

Auswirkungen der Akquisitionen  

in Mio. €Summe
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwerte124
Sonstige immaterielle Vermögenswerte86
Sachanlagen13
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen5
Sonstige langfristige Vermögenswerte17
Kurzfristige Vermögenswerte 
Vorräte18
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen15
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte11
Liquide Mittel25
 
Schulden 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen6
Finanzschulden41
Sonstige finanzielle und nicht finanzielle Verbindlichkeiten87
 
Nicht beherrschende Anteile-8

Sämtliche im Geschäftsjahr 2015 getätigten Neuerwerbe im Rahmen des IFRS 3 trugen seit der Erstkonsolidierung 98 Mio. € zum Umsatz und -11 Mio. € zum Konzernergebnis bei. Bei Einbeziehung dieser Neuerwerbe ab dem 1. Januar 2015 hätten diese 123 Mio. € zum Umsatz und -20 Mio. € zum Konzernergebnis beigetragen. Der beizulegende Zeitwert der erworbenen Forderungen beläuft sich zum Erwerbszeitpunkt auf 20 Mio. €. Davon entfallen 16 Mio. € auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 4 Mio. € auf sonstige Forderungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit -3 Mio. € wertberichtigt, sodass der Bruttobetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19 Mio. € beträgt. Bei sonstigen Forderungsposten entspricht der beizulegende Zeitwert dem Bruttobetrag.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden erfolgt bei der Anwendung des IFRS 3 vorrangig nach dem marktpreisorientierten Verfahren. Danach werden Vermögenswerte und Schulden mit ihren an einem aktiven Markt feststellbaren Preisen bewertet. Ist eine Bewertung nach dem marktpreisorientierten Verfahren nicht möglich, wird das kapitalwertorientierte Verfahren herangezogen. Danach ergibt sich der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld als Barwert der zukünftig zufließenden bzw. abfließenden Zahlungen (Cashflows).

Aus den Desinvestitionen erzielte der Bertelsmann- Konzern nach Berücksichtigung abgehender liquider Mittel Zahlungsströme in Höhe von 2 Mio. € (Vj.: 30 Mio. €). Die Desinvestitionen haben zu einem Verlust aus Endkonsolidierung von -10 Mio. € (Vj.: -142 Mio. €) geführt, der in der Position „Ergebnis aus Beteiligungsverkäufen“ ausgewiesen wird. Ihre Auswirkungen auf die Vermögenswerte und Schulden des Bertelsmann-Konzerns zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung zeigt die nachfolgende Tabelle:

Auswirkungen der Desinvestitionen  

in Mio. €Summe
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwerte5
Sonstige immaterielle Vermögenswerte44
Sachanlagen19
Sonstige langfristige Vermögenswerte3
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte10
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte86
Liquide Mittel23
 
Schulden
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen2
Finanzschulden9
Sonstige finanzielle und nicht finanzielle Verbindlichkeiten87

Nicht fortgeführte Aktivitäten

Das Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführten Aktivitäten von 3 Mio. € (Vj.: 4 Mio. €) umfasst Nachlaufeffekte im Zusammenhang mit dem Verkauf von Gesellschaften des ehemaligen Unternehmensbereichs Direct Group.

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und zugehörige Schulden

Im ersten Halbjahr 2015 wurden die zu Be Printers gehörenden spanischen Gesellschaften Rotocobrhi und Eurohueco sowie die zu Gruner + Jahr gehörende Gesellschaft Motor Presse Frankreich veräußert. Die abgehenden Vermögenswerte und dazugehörigen Schulden wurden im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 als zur Veräußerung gehalten klassifiziert.

Währungsumrechnung

Jahresabschlüsse von Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen, die in Fremdwährung aufgestellt wurden, werden gemäß IAS 21 nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet, bevor sie in den Konzernabschluss einbezogen werden. Die Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden in die Berichtswährung erfolgt zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag, während die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet wird. Unterschiede aus der Währungsumrechnung werden im sonstigen Ergebnis erfasst. Solche Differenzen entstehen bei der Umrechnung von Bilanzposten zu einem Stichtagskurs, der vom vorherigen Stichtagskurs abweicht, sowie durch den Unterschied zwischen Durchschnitts- und Stichtagskurs bei der Umrechnung des Konzernergebnisses. Zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung von Konzerngesellschaften werden die jeweiligen kumulierten Umrechnungsdifferenzen, die bis zu diesem Zeitpunkt im sonstigen Ergebnis erfasst und in einem separaten Bestandteil des Eigenkapitals kumuliert wurden, vom Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrech- nung umgegliedert. Für die aus der Sicht des Bertelsmann- Konzerns wichtigsten Fremdwährungen wurden für Zwecke der Währungsumrechnung folgende Euro-Wechselkurse zugrunde gelegt:

Euro-Wechselkurse der wichtigsten Fremdwährungen  

DurchschnittskurseStichtagskurse
Fremdwährung für 1 €2015201431.12.201531.12.2014
Australischer DollarAUD1,47711,47181,48971,4829
Kanadischer DollarCAD1,41781,46691,51161,4063
Chinesischer RenminbiCNY6,97018,18607,06087,5358
Britisches PfundGBP0,72560,80610,73400,7789
US-DollarUSD1,10891,32891,08871,2141